Als Sebastian und Christian zu mir kamen, war die Ausgangssituation auf den ersten Blick klar: Die Webseite funktionierte nicht. Zu wenig Anfragen. Zu wenig Sichtbarkeit. Der erste Gedanke? Neue Webseite, fertig.
Aber so einfach war es nicht.
Im ersten Gespräch haben wir uns nicht die Webseite angeschaut. Wir haben uns angeschaut, wie die beiden überhaupt arbeiten. Wie eine Anfrage reinkommt. Was dann passiert. Und was dann noch passiert.
Das Ergebnis war ernüchternd.
Eine Anfrage landete im E-Mail-Postfach. Von dort wurde sie manuell in ein Word-Dokument übertragen. Dann in ein Google Sheet. Sieben Klicks für einen einzigen Kundenfall. Und das bei jedem einzelnen Lead. Jeden Tag. Wer gerade bearbeitet wird, wer noch wartet, wer vielleicht schon abgesprungen ist, niemand wusste es auf einen Blick.
Werbeanzeigen schalten? Die beiden hatten darüber nachgedacht. Aber realistisch gesehen war es unmöglich. Mehr Anfragen hätten das System komplett lahmgelegt. Du kannst kein Feuer mit Benzin löschen.
Also haben wir nicht einfach eine neue Webseite gebaut.
Wir haben von vorne angefangen.
Zuerst das Fundament: HubSpot als zentrales CRM. Eine Anfrage kommt rein und landet sofort dort, wo sie hingehört. Kein Copy-Paste. Kein Google Sheet. Keine verlorenen Leads mehr. Das Team sieht in Sekunden, was offen ist, was bearbeitet wird, was abgeschlossen ist.
Dann die Webseite. Die alte hat das Angebot nicht transportiert. Elternzeit ist emotional, die Sorge ums Geld, die Unsicherheit, die Fragen, die man sich nicht traut zu stellen. Die neue Webseite holt genau da ab. Nicht mit Zahlen und Fakten. Sondern mit dem Gefühl: Hier bin ich richtig.
Und dann der Funnel. Ein klarer Weg für den Besucher von der ersten Sekunde bis zur Anfrage. Kein Suchen. Kein Zögern. Einfach der nächste logische Schritt.
Sechs Wochen. Das war alles, was es gebraucht hat.
Von 20 auf 40 Anfragen im Monat. Ohne einen Euro für Werbeanzeigen. Einfach weil das System jetzt funktioniert und die Webseite endlich das zeigt, was das Angebot wirklich wert ist.